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Ein Ehrenplatz für Frankreichs »Eingreiftruppe«

Präsident François Hollande genießt zu Hause für die militärische Intervention in Mali breite gesellschaftliche Unterstützung

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Frankreich wird die Militärintervention in Mali seit Januar 2013 von großen Teilen der Politik und der Gesellschaft getragen.

Als am 14. Juli der französische Nationalfeiertag wie alle Jahre mit einer Militärparade auf den Pariser Champs Elysées begangen wurde, nahm diesmal die Intervention in Mali einen Ehrenplatz ein. An zweiter Stelle unter den Paradeeinheiten marschierten Abordnungen der französischen »Eingreiftruppe« sowie der Armee Malis und der UN-Stabilisierungsmission für Mali MINUSMA. So wollte Präsident François Hollande den »Sieg gegen den Terrorismus in Mali« feiern.

Hollande surft damit weiter auf der Welle der breiten Zustimmung in der französischen Öffentlichkeit und quer durch fast alle Parteien zur militärischen Intervention im Januar, durch die der Marsch der islamistischen Milizen auf Bamako gestoppt und die Errichtung eines fundamentalislamischen »Gottesstaates« im Herzen Afrikas verhindert werden sollte.

Als im Februar im Pariser Parlament über die Aktion abge...


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