Endstation Tankstelle

Castorfs »Rheingold« und »Walküre« bei den Bayreuther Festspielen

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Castorf-Fans, die es zu Premierenkarten für den neuen Bayreuther Nibelungen-Ring gebracht haben, werden die Handschrift ihres Meisters ohne weiteres erfreut wiedererkennen. So wie die Gegner sich über seine ästhetische Stringenz freudig aufregen werden. Was zunächst einmal an Aleksandar Denićs kongenialen Bühnenbauten liegt. Der hat nämlich das bewährte Volksbühnen-Modell, das noch jede Geschichte in eine Behausung einschließt, um dann das, was darin zwischen den Akteuren so abläuft, live zu filmen und nach draußen zu übertragen, (bisher) in zwei Varianten ins Ring-Universum transformiert.

Da der Berliner Volksbühnenchef und auf den Grünen Hügel berufene Regisseur mit einer aparten dialektischen Volte gleich den Vorabend als Endspiel enttarnt, findet sich das Rheingold (als Isoplane) bei ihm in einem Pool. Der befindet sich in einem billigen »Golden Motel« an der legendären Route 66. Der hinter der Mauer einst geträum...

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