Bus stürzt 35 Meter in die Tiefe

Bei dem Unglück in Italien sterben 39 Menschen

  • Von Wolf H. Wagner, Florenz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bei einem Busunglück in Italien stirbt ein Großteil der Passagiere. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, warum der ebenfalls ums Leben gekommene Busfahrer nicht bremste, als er auf ein Stauende zuraste. Der Bus stürzt nach der Kollision mit mehreren Autos 35 Meter in die Tiefe.

39 Menschen mussten ihr Leben lassen. Elf weitere sind zum Teil schwer verletzt, zwei Kinder schweben noch in Lebensgefahr. So lautete am Montag die Schreckensbilanz nach dem Busunglück in Italien. Am Sonntagabend hatte ein Reisebus auf der italienischen A16 bei Irpinia auf einem Viadukt die Leitmauer durchbrochen und war 35 Meter in die Tiefe gestürzt.

Der aus Telese Terme kommende Autobus befuhr an der Auffahrt Avelino Ovest die Autobahn und erreichte den Ort eines bereits zuvor entstandenen Unfalls. Der Bus - so die Rekonstruktion der Experten - raste ungebremst in das Stauende, rammte mehrere Personenkraftwagen und kam schließlich auf der Brücke von der Fahrbahn ab. Auch hier konnten Feuerwehr und Autobahndienst keine Bremsspuren auf dem Asphalt feststellen. Zeugen des Unfalls teilten mit, ein Rei...


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