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Das nächste Idol geht ab

Das zweite Dopinggeständnis des Radstars Erik Zabel lässt Experten zweifeln und macht Nachfolger wütend

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Erik Zabel hat Doping gebeichtet - mal wieder. Zweifel bleiben erneut. Erste Jobs ist er schon los. Seine sechs grünen Trikots als bester Sprinter der Tour de France sicher auch bald. Seine Nachfolger sind jedenfalls sauer.

»Ich erwarte Kritik, Ablehnung und Unverständnis. Sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den Rennfahrern«, sagt der gefallene Radstar Erik Zabel in einem Interview der »Süddeutschen Zeitung«. Er wünsche sich aber auch, mit seiner neuen, umfassenderen Dopingbeichte »meine innere Ruhe« wiederzufinden. Die Kritik lässt nicht auf sich warten und Ruhe bekommt er erst einmal von außen verordnet. Seine Posten als Sportdirektor der Profirennen in Hamburg und Berlin sowie der Jedermannveranstaltung Velothon ist Zabel seit Montag los. Er selbst habe angeboten, seine Posten niederzulegen. »Wir sind diesem Angebot nachgekommen«, sagte Frank Bertling, Geschäftsführer des Veranstalters Upsolut.

Am selben Tag hatte Zabel zuvor seine Sünden veröffentlicht. »Jetzt bin ich das Arschloch«, lautet der markante Einstiegssatz. Seine Geschichte habe ihn eingeholt, als der französische Senat in der vergangenen Woche eine positive Probe auf das Bl...


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