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Der Maler-Fotograf

Im Münchner Stadtmuseum: Erste deutsche Retrospektive Harry Callahan

  • Von Barbara Reitter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Harry Callahan war Fotograf - doch er arbeitete wie ein Jazzmusiker: aus wenigen Motiven komponierte er seine Werke, variierte die Themen Natur, Stadt und Akt zu immer neuen Kombinationen. Und das 60 Jahre lang. In den USA gilt der Künstler als einer der einflussreichsten und innovativsten Vertreter der Fotografie des 20. Jahrhunderts, in Deutschland hingegen ist Callahan (1912-1999) bis heute ein Unbekannter. Allenfalls erschienen hie und da seine Schwarz-Weiß-Fotografien; dass er auch raffiniert mit Farbe arbeitete, kann man jetzt in einer großen Retrospektive nachvollziehen. Sie lässt sich sowohl als grandiose Kunstausstellung, aber auch als spannende Dokumentation des kulturellen und sozialen Wandels der USA sehen. Zunächst erschlägt einen die Fülle der 250 Exponate, die, nach Themen geordnet, im ersten Stock dicht an dicht hängen. Phänomenal in der Fülle unterschiedlichster Facetten und Sujets, die der Fotograf in der alltäglic...


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