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Attac-Sommerakademie fordert mit »Globalisierung 2.0« zu mehr Aktivismus auf

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Bergedorf im Süden Hamburgs diskutierten Aktivisten auf der Attac-Sommerakademie über eine gerechtere Globalisierung. Privatisierungen und der »Geldmachtkomplex« standen auf dem Prüfstand.

Attac hatte für seine zwölfte Sommerakademie einen zweideutigen Titel gewählt: Mit »Globalisierung 2.0« will man zum einen die verheerende Wirtschaftspolitik der vergangenen zehn Jahre kritisieren und die Bruchstellen im System aufzeigen. Zum anderen sollen Menschen mobilisiert werden, selbst aktiv Kritik zu üben.

»Wo muss umgesteuert werden?« lautete die zentrale Frage des fünftägigen Kongresses, der am Sonntag in Bergedorf im Südosten Hamburgs endete. In der Suche nach einer Antwort wurden etwa die »Entwicklung des Geldmachtkomplexes« und die neoliberale Privatisierungspolitik analysiert. Auch der Lieblingszankapfel der internationalen Linken wurde thematisiert: Soll die Umwandlung der Eurozone in ein Sozialmodell oder deren Auflösung erstritten werden? Vor allem ging es aber darum, Konzepte für die Formierung schlagkräftiger sozialer Bewegungen und eine solidarische Ökonomie vorzustellen.

»Gemeinschaftseigentum kann i...


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