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Loewes Flucht in die Billigproduktion

Aktionärstreffen beim oberfränkischen Fernsehgerätehersteller soll Weichen für die Zukunft stellen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Auf dem TV-Geräte-Markt tobt ein ruinöser Preiskonkurrenz. Für Nischen scheint kein Platz mehr zu sein.

Der schwer angeschlagene oberfränkische Fernsehgerätehersteller Loewe will am Mittwoch auf einer außerordentlichen Hauptversammlung in Berlin die Weichen für seine Zukunft stellen. Unklar war aber, ob die Unternehmensführung dort einen Investor präsentieren kann. Das Aktionärstreffen musste kurz vor dem 90-jährigen Firmenjubiläum einberufen werden, da Verluste die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt hatten.

Vor rund zwei Wochen beantragte Loewe ein Schutzschirmverfahren, das eine Sanierung in Eigenregie ermöglicht und das Unternehmen vor Gläubigeransprüchen schützt. Das Verfahren kann maximal drei Monate dauern - scheitert es, droht die Insolvenz.

Loewe ist neben Metz der letzte verbliebene deutsche TV-Geräte-Hersteller, in den 1950er Jahren waren es noch me...


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