Neupack will Streikbrecher einstellen

Verpackungsfirma lässt Betriebsvereinbarung platzen

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Hamburger Unternehmen Neupack will eine gerade ausgehandelte Betriebsvereinbarung nicht unterzeichnen. Die Gewerkschaft IG BCE kritisiert den plötzlichen Umschwung.

Das Vertragspaket war bereits fertig geschnürt. Dann machten die Eigentümer der Firma Neupack ihre Unterschriften für eine Betriebsvereinbarung von der Zustimmung des Betriebsrates abhängig, 57 Leiharbeiter dauerhaft einzustellen, die seit Beginn des mittlerweile beendeten Arbeitskampfs als Streikbrecher eingesetzt waren und nun weiterbeschäftigt werden.

Die Arbeitgeber der rund 240-köpfigen Belegschaft des Verpackungsunternehmens Lars, Jens und Hajo Krüger hätten plötzlich ein Thema aufgemacht, »das während der monatelangen Verhandlungen keine Rolle gespielt hatte«, kritisiert die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Die Zustimmung, die der Betriebsrat geben soll, kann er jedoch nicht erfüllen, denn das Unternehmen hat derzeit einen Überhang von mehr als 40 Arbeitnehmern. Eine Personalbedarfsplanung will das Management nicht vorlegen. Und es verweigertauch eine Beschäftigungsgarantie für die Stammbelegs...

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