Die Unterschiede

Porträts junger Europäer des Fotografen Edgar Zippel

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»I’m not afraid of anything! Porträts junger Europäer«: Fotograf Edgar Zippel hat im Laufe von sechs Jahren 150 Porträts von Jugendlichen aus Europa gemacht. Ihr eigentliches Potenzial dürfte die Sammlung allerdings erst in Zukunft entfalten, wenn die Gegenwart Vergangenheit geworden ist.

Europas Jugend wächst zusammen. Den Eindruck, dass nationale Eigenheiten immer weniger Prägekraft auf Aussehen und Habitus haben, vermittelt jedenfalls die Ausstellung »I’m not afraid of anything! Porträts junger Europäer« des Fotografen Edgar Zippel im Museum Europäischer Kulturen in Berlin-Dahlem. Zippel hat im Laufe von sechs Jahren 150 Porträts von Jugendlichen aus Italien und Island, Polen und Portugal, Großbritannien, Rumänien und Moldova sowie aus Deutschland angefertigt. Er hat die jungen Männer und Frauen auf der Straße angesprochen, manche auch am Arbeitsplatz aufgesucht und sie um eine Porträtsitzung gebeten.

Manchmal hat er sich eine Stunde Zeit genommen, um mit seinen Modellen ins Gespräch zu kommen. Manchmal musste es ganz schnell gehen. »London war schlimm. Da hatten die Leute gar keine Zeit. Wenn doch einmal einer stehen blieb, dann musste das Foto in dreieinhalb Minuten gemacht werden, damit man wenigstens die...


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