Voll auf die Zwölf

Stoner-Rock aus Finnland

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Circle? Nie gehört, werden Sie sagen. Doch unter Leuten, die sich für modernen Kunstkrach interessieren, kultisch verehrt.Die Musik versetzt das Publikum in Trance. Wir haben es also mit Drogengebrauchsmusik zu tun. Am Mittwoch Abend spielt die Band in Berlin.

Das Oeuvre wächst und wächst und wächst. Über 40, auf diversen Mini-Plattenfirmen erschienene Alben, müsste das Werk der obskuren finnischen Psychedelic-Space-Rock-Combo Circle mittlerweile umfassen.

Circle? Nie gehört, werden Sie sagen. Doch unter Leuten, die sich für modernen Kunstkrach interessieren, wird die 1991 gegründete Gruppe, die international große Anerkennung genießt und derzeit erfreulicherweise zwei aufeinanderfolgende Abende in Berlin gastiert, kultisch verehrt.

Gepflegt wird die hohe Kunst der Repetition, die das Publikum in Trance versetzen soll. »Das Ziel der Repetition in unserer Musik besteht darin, unsere aus rational denkenden Wissenschaftlern bestehende Gruppe in einen Zustand der Transzendenz zu versetzen, in dem die Wahrnehmungen und Erfahrungen eine ganz andere Bedeutung haben und über unsere normale Auffassungsgabe hinausgehen«, sagt Bandgründer Jussi Lehtisalo. Wir haben es also mit Drogengebr...


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