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2329 Kinder in Obhut genommen

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(dpa). In Berlin sind 2012 insgesamt 2329 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen worden. 1055 lebten bei ihren Eltern oder einem Elternteil. Bei 35,3 Prozent der Fälle handelte es sich hingegen um Mädchen und Jungen, die ohne erwachsene Begleiter aus dem Ausland nach Deutschland kamen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zweithäufigster Grund für das Einschreiten der Ämter in Berlin waren überforderte Mütter und Väter (30,3 Prozent). Die Jugendämter in ganz Deutschland brachten noch nie so viele gefährdete Kinder und Jugendliche in Sicherheit wie im vergangenen Jahr.

Die Jugendämter bringen Jungen und Mädchen bei »dringender Gefahr für das Wohl« in eine sichere Umgebung. Gründe können Gewalt, Sucht, Verwahrlosung oder Unterernährung sein. Manchmal liegt der eigene Wunsch der Betroffenen zugrunde, manchmal gibt es begründete Hinweise von Polizei, Schule, Erziehern, Ärzten und Bekannten der Familie. Die Kinder und Jugendlichen werden dann in Bereitschaftspflege betreut, bis sie in ihre Familie zurückkehren können oder eine andere dauerhafte Betreuung gefunden ist.

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