Einfach mal eine Fahrstunde nehmen

Nicht immer schätzen ältere Fahrzeugführer ihre Verkehrstüchtigkeit richtig ein

Zehn Millionen der über 54 Millionen Führerscheinbesitzer sind 65 Jahre oder älter, fast zwei Millionen sogar über 75. KARIN MÜLLER ist Projektreferentin bei der Deutschen Verkehrswacht e.V.. Für die Bürgerinitiative mit mehr als 70 000 ehrenamtlich Engagierten kümmert sie sich um das Thema Verkehrssicherheit von Senioren. nd sprach mit ihr.

nd: Fahren ältere Menschen mit all ihrer Erfahrung besser oder schlechter Auto als die jüngeren?
Müller: Das kann man so pauschal nicht sagen. Natürlich verfügen ältere Menschen über jahrzehntelange Fahrerfahrung. Sie fahren eher defensiv und vermeiden bestimmte Verkehrssituationen. Aber mit zunehmendem Alter lassen auch die fürs Autofahren notwendigen Sinne nach. Rasches Erkennen und Einschätzen von Abläufen im Verkehrsgeschehen wird schwieriger. Dazu kommen häufig Erkrankungen und Arzneimitteleinnahmen. Dass jedes fünfte Medikament die Reaktionsfähigkeit einschränkt, weiß nicht jeder. Es gibt auch keine Grenze, ab der man sagen könnte: In dem Alter kann man kein Fahrzeug mehr führen.

In Spanien werden Autofahrer ab dem 45. Lebensjahr alle zehn Jahre gesundheitlich getestet, in Schweden ab dem 70. Lebensjahr alle drei Jahre. Wäre so ein Check auch in Deutschland ratsam?
Eine schwierige Frage. In fast allen EU-Ländern gibt...

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