Wildwest-Methoden im Pflegeheim

Studie von Transparency International enthüllt Betrug und Korruption

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Kaum Kontrollen und laxe Regeln: Privaten Betreibern von Heimen und ambulanten Pflegediensten werde die Abzocke sehr einfach gemacht, kritisiert die deutsche Sektion von Transparency International in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Die Bundesrepublik altert. Derzeit sind etwa 2,5 Millionen Menschen hierzulande auf professionelle Pflege angewiesen. Tendenz steigend. Wie groß die Branche mittlerweile ist, zeigen die Angaben des Statistischen Bundesamtes: Demnach arbeiten rund 950 000 Beschäftigte im Pflegebereich und erwirtschaften Umsätze im Milliardenbereich. »Wir haben hier einen Wachstumsmarkt par excellence«, betonte Barbara Stolterfoht, Co-Autorin einer Studie für Transparency International (TI) Deutschland, die sich mit Betrug und Korruption in Pflege und Betreuung auseinandersetzt.

»Die Vielzahl der Akteure und Verwaltungsvorschriften macht es schwierig, Verantwortlichkeiten eindeutig zuzuordnen. Dadurch entstehen Einfallstore für Betrug und Korruption«, so die ehemalige hessische Sozialministerin Stolterfoht. Co-Autorin Anke Martiny stellte klar: »Man folgt hier Marktgesetzen, nicht ethischen Prinzipien«. Was sie damit meinte, zeigt sich beim Blic...

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