Lebensstandort Deutschland

Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert jährlich 35 Milliarden mehr für Soziales

  • Von Velten Schäfer
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Altersarmut, bröckelnde Schulen, Pflegenotstand - offiziell will das niemand. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat jetzt nachgerechnet, welche Mehrkosten mit wohlfeilen Wahlversprechen verbunden sind.

Dass das Soziale Geld kostet, ist nicht neu. Gerade wurde bekannt, dass die Bundes-Finanzplaner für die nächsten Jahre mit einem erheblichen Anstieg der Rentenzuschüsse rechnen - laut »Bild« von derzeit jährlich rund 81 auf 91 Milliarden Euro im Jahre 2017.

Mit diesen Zuschüssen werden in erster Linie beitragsfreie Leistungen finanziert, etwa Erziehungszeiten, während derer keine Beiträge gezahlt wurden, die Bürger aber trotzdem versichert sind. Zwar sind derartige Prognosen spekulativ, weil der Bundeszuschuss auch von künftigen Lohnentwicklungen abhängt. Dennoch ist unübersehbar, dass es erhebliche zusätzliche Mittel brauchen wird, um den »Sozialstaat, wie wir ihn kennen, mindestens zu erhalten« - wofür Rolf Rosenbrock, der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, gestern ein engagiertes Plädoyer hielt.

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