Ralf E. Krüger, dpa 17.08.2013 / Politik

Was von der Expo übrig blieb

Paris hat den Eiffelturm, Brüssel das Atomium - aber Hannover?

Verfallene Pavillons, Luxus-Autohäuser und irgendwo dazwischen Uni-Gebäude: Auf dem einstigen Gelände von Deutschlands erster und einziger Weltausstellung in Hannover ist heute vom Glanz der alten Tage nur noch wenig zu sehen. Das Erbe der Expo 2000 steckt woanders.

Hannover. Ingrid Wähler schwelgt in Erinnerungen ans Jahr 2000 - bei ihr ist immer noch Expo. In ihrem Reich kommen Nostalgiker auf ihre Kosten, jeden Sonntag. Im Exposeeum nämlich hält ein ehrenamtlicher Verein auf rund 500 Quadratmetern die Erinnerung an Deutschlands erste und einzige Weltausstellung vor 13 Jahren wach. In einer Ecke grinst »Twipsy«, das bunte Maskottchen der Expo 2000, an der Wand hängt ein großformatiges Ölgemälde der damaligen Expo-Kommissarin Birgit Breuel. »Gerade kamen noch jede Menge Filme und Videos dazu«, sagt die Rentnerin.

Denn bis zum Jahreswechsel lagerten in einem Keller in Hannovers Südstadt 35 000 Akten, Videos, Verträge, Urkunden und Notizen. 500 Meter Regale, 2,40 Meter hoch. Wochenlang wurden sie von Mitarbeitern des Staatsarchivs gesichtet. Danach gingen 68 Tonnen Papier in den Reißwolf. 2500 Aktenordner dagegen behält das Staatsarchiv für künftige Forscher. Filme und Videos gingen ans Ex...

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