Demokratie statt Filz aus SPD und RWE

Energie-Aktivisten fordern im Ruhrgebiet Strom in Bürgerhand

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Reclaim Power«, eine bundesweite Radtour linker Energie-Aktivisten, ist in Nordrhein-Westfalen angekommen, dem »Energieland Nummer eins«. Am Samstag fanden erste Proteste gegen den RWE-Konzern und dessen Kohlepolitik statt. Die Gewerkschaften IG BCE und ver.di planen derweil Aktionen gegen die Klimaschützer.

Die großen Aktionen vor dem RWE-Headquarter in Essen werden erst heute und morgen stattfinden, doch am Samstag liefen sie sich schon einmal im benachbarten Dortmund warm: die Aktivisten der bundesweiten Radtour »Reclaim Power« (»Fordere die Energie«, zugleich: »Fordere die Macht«). Bei den Kundgebungen vor dem Rathaus der Westfalen-Metropole und dem dortigen RWE-Tower gesellten sich zu den links-libertären Radlern, die Mitte Juli im Braunkohlerevier der Lausitz in Brandenburg starteten, auch Aktivisten von Greenpeace und von der Dortmunder Initiative »DEW kommunal« gegen das umstrittene E.on-Steinkohlekraftwerk Datteln IV. Letztere will den Strom-, Gas- und Wasseranbieter DEW 21 wieder in städtische Hand bringen.

Noch halte RWE fast die Hälfte der Anteile des Unternehmens, doch 2014 stehe die Eigentümerstruktur auf dem Prüfstand, erläuterte »DEW kommunal«-Sprecher Heiko Holtgrave. RWE kassiere bisher nicht nur die Hälfte der G...

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