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Russland: Gasangriff kam von Assads Gegnern

Außenamt in Moskau spricht von verbrecherischem Anschlag und geplanter Provokation

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Giftgasrakete, die Mittwoch in der Nähe von Damaskus bis zu 300 Menschen getötet haben soll, wurde nach russischen Erkenntnissen nicht von Regierungstruppen abgefeuert, sondern von der syrischen Opposition.

Laut einer Erklärung, die das Moskauer Außenamt am späten Mittwochabend veröffentlichte, handelt es sich um eine von Assads Gegnern selbst hergestellte Rakete mit einem unbekannten chemischen Kampfstoff, die aus deren Stellungen östlich der syrischen Hauptstadt abgefeuert wurde. So wollte man die Offensive der regulären Streitkräfte stoppen, die seit Tagen an mehreren Frontabschnitten angreifen.

Medienberichte, die die Giftgasattacke dem Regime anlasten und sich dabei auf »Aktivisten der Opposition« berufen, bezeichnete Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch als »vorab geplante Provokation«, mit der UN-Experten beeinflusst werden sollen, die derzeit die gegen beide Seiten e...


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