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»Diese Asozialen haben kein Recht, hier zu sein«

Gewalttätiger Konflikt um Duisburger Roma-Haus

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

In Duisburg-Rheinhausen machen Antirassisten eine Pogrom-Stimmung gegen Roma aus. Engagierte Bürger erledigen, was eigentlich Polizeiaufgabe wäre: Das Hochhaus der Armutsflüchtlinge beschützen. Am Freitag kam es zu einer brutalen Schlägerei, auch der Polizeieinsatz löst Kritik aus.

Am frühen Samstag Abend herrscht relative Ruhe im Umfeld der Häuser In den Peschen 3 bis 5, jenem Gebäude-Komplex in Duisburg-Rheinhausen, der für 300 Mieter ausgelegt ist, in dem aber bis zu 1400 meist bulgarische Roma leben. Eine Gruppe deutscher Jugendlicher, die eine Nachtwache zum Schutz des mittlerweile auch in überregionalen Medien so genannten »Problemhauses« organisiert, sitzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, als ein Mann im weißen Maler-Anzug des Weges kommt.

»Was macht Ihr hier eigentlich?«, fragt der Nachbar, noch gemäßigt aggressiv. Er müsse jeden Morgen aufstehen und arbeiten, doch werde seine Nachruhe permanent gestört, redet er sich in Rage. Er habe Angst um seine Kinder. Und die Grundsteuer für sein Eigenheim habe die Stadt ihm auch erhöht. An all dem (und noch viel mehr!) sind für ihn die Roma schuld.

»Diese Asozialen haben kein Recht, hier zu sein«, verkündet der Rheinhausener. Weiterhin herrsc...


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