Vegan ist mittelständisch

Handel mit tierfreien Produkten kämpft sich langsam aus seiner Nischenposition

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vegane Produkte werden immer beliebter. Laut aktuellen Zahlen setzte der Handel im Jahr 2012 etwa 232 Millionen Euro vor allem mit Lebensmitteln um, die auf tierische Bestandteile verzichten. Bisher ein Geschäft von Mittelständlern, entdecken auch Discounter den Markt für sich.

Wenn Aldi eine Entscheidung trifft, dann hat das Votum des Einzelhandelsriesen nicht selten Signalwirkung für die gesamte Branche. Nachdem Aldi Süd bereits 2011 damit anfing, vegane Produkte wie Würste und Schnitzel auf Sojabasis ins Sortiment aufzunehmen, breiten sich auch bei Aldi Nord seit einigen Monaten flächendeckend Produkte ohne tierische Bestandteile aus. Das damit verbundene Signal ist deutlich: Wenn selbst ein großer Discounter der Tofubratwurst eine Chance gibt, dann muss sich mit veganen Produkten Geld verdienen lassen.

Und dies nicht zu knapp, wie aus Zahlen der Veganen Gesellschaft Deutschland hervorgeht. Im Jahr 2012 erzielten deutsche Biosupermärkte mit veganen Produkten einen Umsatz von 232,1 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es 194,3 Millionen Euro; ein Plus von 19,4 Prozent. »Die Zahlen belegen, dass vegane Alternativen immer wichtiger für unsere Gesellschaft werden«, sagt Christian Vagedes, Gründer der ...

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