Beim Massaker von Halabdscha schaute die Welt weg

Im irakisch-iranischen Krieg setzte Bagdad Giftgas ein - auf dem Schlachtfeld und gegen Zivilisten

  • Von Roland Etzel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Den Einsatz chemischer Waffen hat es in der Region bereits gegeben. Unabhängig davon, was die UN-Inspektoren jetzt bei Damaskus ermitteln werden - die damalige Freisetzung chemischer Kampfstoffe war mit Sicherheit massiver, opferreicher und blieb, im völligen Gegensatz zu heute, von der Weltöffentlichkeit so gut wie unbeachtet.

Es geschah im irakisch-iranischen Krieg 1980 bis 1988. Mehrfach wurde damals auf Schlachtfeldern Giftgas eingesetzt, und zwar ausschließlich von irakischer Seite. Laut UNO hatte die irakische Armee Sprengkörper, gefüllt mit Sarin, Senfgas, später auch Tabun, massenhaft auf die iranischen Linien verschossen. Wieviele Geschosse es waren und wieviele Opfer sie forderten, ist nicht bekannt. In der irakischen Kriegspropaganda wurde dieser schmutzige Teil des Krieges komplett verschwiegen. Teheran wiederum wollte wohl nicht durch Bekanntgabe hoher eigener Opferzahlen und die Existenz von Massenvernichtungswaf...

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