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Empörung in Indien

Schon wieder junge Frauen vergewaltigt

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Wieder schockiert eine Gruppenvergewaltigung Indien. Opfer ist eine junge Fotografin in Mumbai. Die fünf Tatverdächtigen werden schnell gefasst - und schon wird ein neuer Fall bekannt. Diesmal ist eine Polizistin betroffen.

Im Osten Indiens vergewaltigten mehrere Männer eine Polizistin auf dem Weg zur Beerdigung ihrer Schwester. Am Sonntag wurde bekannt, dass am Donnerstag auf einer Bundesstraße im ostindischen Bundesstaat Jharkhand mit Äxten bewaffnete Männer die Autos, mit denen eine Familie auf dem Weg zur Beerdigung war, stoppten. Sie raubten Geld und zerrten die junge Polizistin aus dem Auto. Einige Täter vergewaltigten die Frau, während die anderen die Familie der Frau bedrohten. In einem der beiden Autos soll sich die Leiche der Schwester der Polizistin befunden haben. Sie sei vor wenigen Tagen erschossen worden und sollte in der Hauptstadt Ranchi beigesetzt werden, berichtete die Zeitung »The Hindu«.

Nach der brutalen Gruppenvergewaltigung einer jungen Fotografin in Mumbai hat die Polizei alle fünf Tatverdächtigen festgenommen. Nachdem vier der mutmaßlichen Täter in Mumbai gefasst wurden, konnte der fünfte Verdächtige am Sonntag in Delhi gestellt werden.

Die Frau, die als Praktikantin bei einem Magazin arbeitete, war am Donnerstagabend zu Aufnahmen für eine Fotoreportage in einem verfallenen Industriegebäude in Mumbai unterwegs, als sie von fünf Männern angegriffen wurde. Ihr Begleiter wurde geschlagen und gefesselt, während sich die Angreifer an ihr vergingen.

Der Vorfall sorgte für Empörung und befeuerte die Debatte um die Behandlung von Frauen in der indischen Gesellschaft. Ursprünglicher Auslöser der Diskussion war die brutale Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen Studentin in Delhi im Dezember. Die Studentin wurde so schwer misshandelt, dass sie zwei Wochen später ihren Verletzungen erlag. dpa/AFP

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