Mit der Air Nirwana auf Luxusreise

Behörden jagen buddhistischen thailändischen Mönch

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Luang Pu Nenkham ist stolzer Besitzer eines Privatjets, von 22 Mercedes Benz, gut 50 weiteren Autos und seine Bankkonten sind prall gefüllt. Der Thailänder mit einem Faible für Luxus und Designerware ist nicht etwa ein steinreicher Unternehmer, der es gerne krachen lässt. Der Mann, der mit einer minderjährigen Frau einen inzwischen elf Jahre alten Sohn gezeugt und zudem mehrere Geliebte haben soll, ist vielmehr ein buddhistischer Abt, bekannt und populär unter seinem Mönchsnamen Phra Weerapol Sukpol.

Das Luxusleben des frommen Mannes kam durch ein Video auf Youtube mit dem flotten Abt am Steuer seines Privatjets »Air Nirwana« an die Öffentlichkeit. Seitdem vergeht kein Tag, an dem Thailands Medien nicht mit neuen Enthüllungen über das unbuddhistische Lotterleben des Phra Weerapol Sukpol aufwarten. Den Mönch ficht der Skandal nicht an. Als das Video auftauchte, hielt er sich zu einer Vortragsreise in Frankreich auf. Inzwischen ...


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