Absage an die Zukunft

Folge 7 der nd-Serie »Ostkurve«: Der Niedergang der Leipziger Traditionsvereine Chemie und Lok

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Die Leipziger Traditionsvereine Chemie und Lokomotive machen nur noch abseits des Fußballs von sich reden, zuletzt durch eine Spielabsage in der siebten Liga. Die seit jeher bestehende heftige Rivalität wird in letzten Jahren durch politische Gegnerschaft befeuert.

Bezirksliga Nord in Sachsen, siebthöchste Spielklasse. 100 Zuschauer im Schnitt, mehr interessieren sich nicht dafür, wie der SSV Stötteritz oder Frisch Auf Wurzen spielen. Doch ein Spiel der Liga, das gestern gar nicht stattfand, verdeutlicht den tiefen Fall des Leipziger Fußballs seit 1990.

BSG Chemie gegen 1. FC Lok, zweite Mannschaft. Das Bezirksligaderby ist für den 1. September angesetzt, dem Weltfriedenstag. Aus Angst vor Ausschreitungen bitten die Vorstände beider Vereine, das Spiel abzusagen. Der Sächsische Fußballverband (SFV) kommt der Bitte schnell nach, weil ein gewalttätiger neuer Tiefpunkt drohte: »In den letzten Tagen hatten sich die Zeichen immer mehr verdichtet, dass Chaoten, darunter auch «Gewalttouristen» aus dem gesamten Bundesgebiet, das Spiel als Bühne für gewalttätige Auseinandersetzungen nutzen wollten«, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung beider Vereine. Wann und ob das Spiel nachgeholt wir...

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