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Stadt schickte Bauhof gegen NPD aus

Bad Hersfeld nahm Hassplakate ab

  • Von René Heilig und Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die rechtsextremistische NPD ist recht rege im Wahlkampf unterwegs. Dass sie dabei die Grenzen zwischen politischer Argumentation und Hetze übertritt, ruft inzwischen selbstbewusst regierte Kommunen auf den Plan.

Kompliment an die Stadt Bad Hersfeld, twitterte Janine Wissler, die Fraktionschefin und Spitzenkandidatin der hessischen LINKEN am Montag. Sie reagierte damit auf eine Entscheidung von Bürgermeister Thomas Fehling. Der FDP-Mann hatte nach Rücksprache mit den anderen Magistratsmitgliedern Mitarbeiter des Bauhofs ausgeschickt, um in der gesamten Kreisstadt Wahlplakate der NPD entfernen zu lassen. Auf den Werbetafeln der rechtsextremistischen Partei ist eine ältere, bedrückt schauende Frau zu sehen ist. Darunter steht der Slogan: »Geld für die Oma statt für Sinti und Roma«.

Das habe, so Fehling, nichts mehr mit Wahlkampf zu tun, das sei »diskriminierend und gehört nicht in unsere Stadt«. In Bad Hersfeld leben knapp 500 Sinti und Roma. Es sei nicht nachvollziehbar, dass es noch immer Menschen gibt, die derartige Hassparolen unterstützen, meinte Adam Strauß vom Verband für Sinti und Roma in Hessen. Der Verbandschef hat Briefe an me...


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