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Verlierer gegen Vertreibung

Im Kino: »Harts 5«

  • Von Kira Taszman
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Hat Schwaben-Bashing im Berliner Kino neuerdings Konjunktur? Man denke an die Szene in »Oh Boy«, in der eine unflexible schwäbische Café-Betreiberin dem abgebrannten Helden mit Spezialheißgetränken die letzten paar Euro aus der Tasche ziehen will. Auch in »Harts 5 - Geld ist nicht alles«, dem mit sehr niedrigem Budget gedrehten Debütfilm von Julian Tyrasa, fungiert ein Schwabe als Fiesling. Schon der Name dieses Investors, Dr. Ernst-Hubertus Siebold, spricht Bände. Er möchte einen Wohnkomplex in Prenzlauer Berg abreißen und dort Luxus-Townhouses errichten.

Doch er hat nicht mit vier Berliner Geringverdienern - Frank, Kurt, Josef und Hart - gerechnet. Um ihren ehemaligen Kindergarten »Räuberbande« zu retten, der sich in den Gebäuden befindet, werfen sie dem Platten-Plattmacher aus Süddeutschland den Fehdehandschuh hin. Ihr Motto lautet: Kampf dem Turbokapitalismus!

Das gentrifizierende Vorhaben Siebolds ruft Fassungslosig...


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