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Dienstleistung für den Osten

Ver.di und Rosa-Luxemburg-Stiftung wollen ein Umdenken in der Politik

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Weg von der Spar- und Konsolidierungspolitik der letzten Jahre, hin zu einer dezentralen, nachhaltigen und bürgernahen Dienstleistungspolitik. Das fordern ver.di und die RLS in einer neuen Broschüre.

Pflege, Erziehung, Verwaltung, aber auch das Restaurant, das Kino oder die Kneipe an der Ecke - Berufe im Dienstleistungssektor machen schon heute über zwei Drittel der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland aus. Dementsprechend hoch ist der Anteil am wirtschaftlichen Gesamtaufkommen dieser Branchen.

Doch der Zuwachs basiere in Deutschland insbesondere auf einer »gezielten Deregulierung des Arbeitsmarktes sowie die Liberalisierung und Privatisierung der Dienstleistungsmärkte«, heißt es in einem Memorandums, das die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) gemeinsam mit der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am heutigen Mittwoch vorstellen will. »Dienstleistungspolitik in Ostdeutschland - Aktiv, bürgernah und nachhaltig« heißt die gut 30-seitige Broschüre. Einen Großteil des stetig wachsenden Niedriglohnsektors gibt es in der Dienstleistung, überdurchschnittlich oft sind Frauen betroffen.

Warum aber der Fokus auf Ostd...


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