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Mit der Høyre-Partei Neues für Norwegen

Auf Erna Solbergs Sieg folgt schwierige bürgerliche Koalition

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Norwegen bekommt eine neue Regierung. Eine klare Mehrheit der Norweger schickte die Mitte-Links-Koalition nach acht Jahren Verantwortung erwartungsgemäß in die Opposition.

Erna Solberg von der konservativen Høyre-Partei gelang es, ihre Truppe aus vier konservativen und liberalen Parteien zusammenzuhalten. Sie wurden und auf das gemeinsame Ziel der Regierungsübernahme - mit rund 27 Prozent naturgemäß unter Solbergs Führung - eingeschworen. Da die Programme beider Blöcke nur geringe Unterschiede boten, breitete sich früh eine Stimmung bei den Wählern aus, Neues zu probieren.

Für Solberg wird es in den kommenden vier Jahren darauf ankommen, mit Parteien zu regieren, die in ihren Standpunkten größere Unterschiede aufweisen als ihre Partei zu den Sozialdemokraten. Die Fortschrittspartei als der Rechtsaußen der Koalition ist dabei, den Status eines Enfant terrible abzuschütteln und sich verantwortungsbewusst zu geben. Mit einigen Zugeständnissen in der Ausländerpolitik dürfte es möglich sein, auch sie auf das eiserne Prinzip norwegischer Politik einzuschwören. Das lautet, nicht mehr...


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