Jörg Meyer 13.09.2013 / Bewegung

Senator attackiert Arbeitsdirektor

Volkswagen USA: Gewerkschaftliche Organisierung im Werk Chattanooga schlägt hohe Wellen

Erfolgsmeldung aus Tennessee. Die Mehrheit der Beschäftigten im VW-Werk in Chattanooga will sich organisieren. Doch aus der Politik werden Steine in den Weg gelegt.

Der Streit um eine Betriebsratsgründung beziehungsweise gewerkschaftliche Organisierung bei Volkswagen in den USA geht weiter. Wie die Zeitung »Detroit News« berichtete, hat sich eine Mehrheit der im VW-Werk in Chattanooga (Tennessee) Beschäftigten für die Vertretung durch die Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) ausgesprochen. UAW-Präsident Bob King sagte gegenüber der Zeitung am Mittwoch (Ortszeit), man habe eine sehr erfolgreiche Organisierungskampagne absolviert und werde nun gemeinsam mit Volkswagen an der Anerkennung des UAW in Chattanooga arbeiten. Ein Unternehmenssprecher wollte den Vorgang nicht kommentieren, betonte aber, Volkswagen achte die Rechte auf Interessenvertretung seiner Beschäftigten an allen Standorten.

Volkswagens Arbeitsdirektor Horst Neumann ist unterdessen ins Visier der amerikanischen Politik geraten. Nachdem er Ende August Gespräche mit Bob King über eine Arbeitnehmervertretung im Werk Chattanooga...

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