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»Bild« kämpft für die FDP

Jürgen Amendt über die FDP-Zweitstimmenkampagne

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Für Philipp und Guido hat der Springer-Konzern in seiner gestrigen Ausgabe eine Ausnahme gemacht. Eine ganze Seite Wahlhilfe für die FDP, versteckt in einer als Interview getarnten Wahlanzeige, dazu eine halbe Titelseite mit Rösler, Westerwelle, zwei »Bild«-Reporterinnen und Ex-Außenminister Dietrich Genscher auf dem Sofa - soviel Parteinahme für einen Wahlverein, der bereit ist, sich für jeden Unions-Anhänger zu prostituieren, nur damit dieser sein Kreuz bei der FDP macht, ist auch in dieser Offenheit selten in der deutschen Medienlandschaft. Bei Springers muss die davor Angst groß sein, dieses Land könnte nach 64 Jahren mit dem Abgang der FDP aus dem Parlament eine historische Zäsur erleben.

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