(Un-)Logik des Grauens

»Room 237«

  • Von Marc Hairapetian
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Ein Toter kann sich nicht mehr wehren, daher mussten Leute wie Herr Asher so lange warten», meint im Interview Jan Harlan, Stanley Kubricks ausführender Produzent, Schwager und jetziger Nachlassverwalter über die «The Shining»-Dokumention «Room 237» - um vernichtend fortzufahren: «Es ist Zeichen der totalen Verdummung, dass dieser Film überhaupt gezeigt wird.» Während sich die Kubrick-Familie von Rodney Ashers cineastischer Analyse eines der größten Grusel-Thriller aller Zeiten distanziert, feiern Großteile der US-amerikanischen Kritik sie als absolutes «must-see». «Room 237» polarisiert die Zuschauer wie einst die Werke des Regie-Genies Stanley Kubrick (1928-1999), der in zahlreichen Genres Meisterwerke schuf und 1980 mit «The Shining» den «horror-film to end all other films» drehte. Unvergesslich, wie Jack Nicholson als dem Wahnsinn verfallender Hausmeister in der verschneiten Einsamkeit des in der Bergwelt Colorados gelegenen, ge...


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