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Polizei entdeckt 85 Flüchtlinge aus Syrien

Flensburg (dpa/nd). Kurz vor der dänischen Grenze hat die Bundespolizei 85 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien in einem Doppeldeckerbus entdeckt. Die Gruppe mit etwa 30 Kindern war nach ersten Erkenntnissen von Italien nach Kopenhagen unterwegs. Die drei italienischen Busfahrer wurden wegen Schleusung angezeigt, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Ein Großteil der Flüchtlinge sei inzwischen in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster untergekommen. Nach Angaben der Behörden waren sie in relativ guter Verfassung. Es blieb unklar, was weiter mit den Flüchtlingen geschehen soll.

Deutschland hat sich bereiterklärt, bis zum Jahresende 5000 syrische Flüchtlinge aus dem Krisenland zu holen. Die ersten sind bereits angekommen. Flüchtlingsorganisationen und Oppositionspolitiker kritisieren, dass die Zahl angesichts der sechs Millionen Menschen, die in Syrien auf der Flucht sind, viel zu gering sei.

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