Eigenmächtig

Susanne Gaschke steht wegen ihres Steuerdeals in der Kritik

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke (SPD) steht unter Rechtfertigungszwang. Sie hat einem Kieler Augenarzt im Juni 3,7 Millionen Euro an Zinsen und Säumniszuschlägen erlassen. Doch selbst das Finanzamt der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt schätzte ein, dass der steuersäumige Mediziner, der auch als Entertainer auftritt und Immobilien besaß, nicht zahlungsunfähig ist - und bestand auf die Begleichung der Steuerschuld in Höhe von 7,9 Millionen Euro. Von »too big to fail« kann man im Kieler Schmierentheater also nicht sprechen. Gaschkes Begründung mutet ursozialdemokratisch an: die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplät...


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