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Im Wein soll angeblich Wahrheit liegen. Doch je genauer, besser gesagt: tiefer man ins Glas schaut, um dort fündig zu werden, desto verschwommener erscheint sie. Nun ist allerdings auch wahr, dass Hundertjährige gern den Traubensaft bemühen, wenn eine Erklärung für ihr hohes Alter fällig ist. Oder es zum Kanon der medizinischen Alltagsgewissheiten (nicht Wahrheiten!) gehört, ein schmackhafter Roter sei - wenn schon nicht gut für die Allgemein- so doch wenigstens für die Bildung des Blutes. Stimmt aber nicht. Nun, wen das grämt, der kann seinen Ärger ja mit einem Wein herunterspülen - und auf dem Grunde des Glases nach einer anderen Wahrheit suchen. Apropos: Es soll wahr sein, dass die Weinlese 2013 nur durchschnittlich wird. Jedenfalls behaupten das die Winzer, denen es dabei so gehen mag wie den Bauern mit der Ernte - gut geklagt ist halb gewonnen. Tatsächlich verhält es sich wohl so wie mit den Wahlergebnissen: Es liegt die ganze Wahrheit am Ende dann doch nicht drin. tos

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