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»Ich will etwas ändern«

Eine Wahlparty in Halberstadt - fernab von Scheinwerfern und Mikrofonen

  • Von Gabriele Oertel, Halberstadt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Eine Wahlparty bei der Linkspartei in Halberstadt ist freilich anders als im Berliner Karl-Liebknecht-Haus. Nicht nur, weil am Sonntagabend weit weniger Publikum zum Lindenhof kommt - auch, weil die meisten sich kennen. Und vermutlich am Tag zuvor das letzte Mal miteinander beim 48-Stunden-Wahlkampf in den Einkaufszentren des Harzkreises unterwegs waren. So gegen viertel sechs kommen die ersten. Elke Reinke gehört nicht dazu. Die Frau aus Aschersleben musste eine Weile hinter einem Traktor her tuckern. Als die Direktkandidatin des Wahlkreises 68 endlich da ist, haben einige wahlweise schon Tee, Kaffee oder Bier bestellt. Kurze Begrüßung reihum, Pressefotos vor der Tür, Fernseher an - und los geht der Wahlabend, auf den sie alle die letzten Wochen gemeinsam hingearbeitet haben.

Die 55-Jährige, die sich um das Mandat der Harzer Wähler bemüht, war schon einmal Bundestagsabgeordnete. Eine kleine Sensation war es, als sie 2005 dire...


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