SPD-Landeschefs: Große Koalition nicht vorstellbar

Jan Stöß: Größere Offenheit gegenüber Linkspartei / Stegner: Keine Liebeserklärung, aber auch keine Ausschließeritis mehr / Nahles: Rot-Rot-Grün bis zu Neuwahlen ausgeschlossen

Berlin (Agenturen/nd). Der Berliner SPD-Landeschef Jan Stöß hält eine größere Offenheit der Sozialdemokraten zur Linkspartei in den kommenden Jahren für denkbar. Rot-Rot-Grün sei vor der Bundestagswahl ausgeschlossen worden, das gelte auch danach, sagte Stöß am Montagabend in der RBB-Abendschau. Die SPD müsse aber in den nächsten vier Jahren das Verhältnis zur Partei Die Linke klären. »Die demokratischen Parteien müssen untereinander gesprächsfähig sein«, sagte Stöß. Eine große Koalition mit der Union hält er derzeit nicht für den richtigen Weg. »Mangels inhaltlicher Schnittmenge kann ich mir das zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.« Stöß nannte dabei unter anderem Ziele der SPD wie die Abschaffung des Betreuungsgeldes und einen »gerechten Spitzensteuersatz«.

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