René Heilig 26.09.2013 / Inland

Der NSU ist zu viel für ein Gericht

Oberlandesgericht in München setzte Zeugenbefragungen fort und warf neue Fragen auf

Im NSU-Prozess hat das Oberlandesgericht München am Mittwoch weitere Zeugen zu den Morden an Theodoros Boulgarides in München und Halit Yozgat in Kassel vernommen.

Der Prozess gegen mutmaßliche Überlebende, Drahtzieher und Helfer der Neonazi-Terrorgruppierung ist schon jetzt einer der größten Strafprozesse, die es in Deutschland gegeben hat. Die Anklageschrift misst fast 500 Seiten, die Ermittlungsakten füllen mehr als 600 Ordner. Die fünf Angeklagten werden von einem knappen Dutzend Verteidiger beraten, die Nebenkläger bieten über 40 Anwälte auf. Dutzende Sachverständige und Hunderte Zeugen haben ihre Ladung vom Münchner Oberlandesgericht schon erhalten.

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