Michael Fox und Frank Thomas, dpa 26.09.2013 / Sport

Gericht empfiehlt Vergleich im Fall Pechstein

Verhandlung der Eisschnellläuferin gegen Weltverband ISU auf Januar vertagt

Claudia Pechstein reagierte mit Genugtuung, doch ihr Schadenersatzprozess droht ihre Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Sotschi zu beeinträchtigen. Das wurde zum Auftakt der Verhandlung am Mittwoch deutlich. Nach fast drei Stunden entschied das Landgericht München I, erst am 29. Januar 2014 - also eine Woche vor Beginn der Winterspiele - über den Fortgang des Prozesses der Olympiasiegerin gegen den Eislauf-Weltverband ISU und die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG zu entscheiden.

Bis zum 20. November 2013 gab die Vorsitzende Richterin Petra Wittmann den Parteien Zeit, weitere Stellungnahmen abzugeben. »Ich fühle, dass man sich endlich mit meinem Fall beschäftigt. Das gibt mir ein gutes Gefühl«, erklärte Pechstein trotz des drohenden Gerichtsmarathons. »Es war ein guter Tag. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass unsere Klage nicht umsonst war«, sagte ihr Anwalt Thomas Summerer.

Trotz der ablehnenden Haltu...

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