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Ein neues Gesicht für Beschwerden bei der EU

Emily O’Reilly will sich als Ombudsfrau für die Rechte aller Europäer stark machen

  • Von Katharina Strobel, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wer sich von Europas öffentlichen Verwaltungen unfair behandelt fühlt, kann sich ab dem 1. Oktober an Emily O’Reilly wenden. Die parteilose Irin übernimmt als erste Frau das Amt der Europäischen Bürgerbeauftragten.

Emily O’Reilly hat sich viel vorgenommen für ihren neuen Job. Eines ihrer wichtigsten Anliegen ist es, das Amt des obersten Beschwerdemanagers bei der EU wirksamer, bekannter und relevanter zu machen.

Rund 2500 Beschwerden gehen jährlich beim Europäischen Ombudsman - so die offizielle Bezeichnung - ein, aber in nur 450 Fällen werden Untersuchungen eröffnet. Denn bei einem Großteil der Anfragen ist der Europäische Bürgerbeauftragte nicht zuständig, da sich die Beschwerden auf nationale oder regionale Verwaltungen beziehen. O’Reilly hofft nun, ihren Bekanntheitsgrad in ihrer ersten Amtsperiode bis 2018 zu steigern, so dass sie mehr Fälle bearbeiten und weniger weiterleiten muss.

Das Handwerkszeug für derlei Aufklärungsarbeit bringt sie mit. Als Journalistin war sie es gewohnt, Missstände aufzuspüren und Unrechtmäßigkeiten auf den Grund zu gehen. Hartnäckigkeit und Stehvermögen werden der Mutter von fünf Kindern nachgesagt....


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