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Mythische Aufholjagd

Vom 1:8 zum 9:8: Team Oracle gewinnt den America’s Cup

San Francisco (SID/nd). Das Team Oracle hat eines der größten Comebacks der Sportgeschichte mit dem Triumph beim 34. America's Cup gekrönt. Skipper James Spithill und seine Crew erkämpften sich am Mittwoch den Sieg im entscheidenden 19. Rennen gegen das Team New Zealand und entschieden die Nervenschlacht um die bedeutendste Segeltrophäe der Welt mit 9:8 für sich. Den Neuseeländern um Steuermann Dean Barker wehte der sicher geglaubte Sieg doch noch davon - am Ende siegte der Titelverteidiger nach einer unvergleichlichen Aufholjagd.

Das »Wunder von San Francisco« dürfte als Mythos nicht nur in die Geschichte des Segelns eingehen. Oracle hatte sich wegen einer Manipulation am hochgezüchteten Katamaran vor dem Start eine Strafe von zwei Punkten eingebrockt, elf Tage später stand es 1:8. Die Neuseeländer hatten bereits die Siegesparade in Auckland geplant, doch acht Matchbälle konnten nicht genutzt werden.

Vor allem Oracle-Cheftaktiker Ben Ainslie wird dafür verantwortlich gemacht. Der 36-jährige vierfache Olympiasieger aus England hatte den etatmäßigen Taktiker John Kostecki (USA) abgelöst und führte Oracle schließlich zu neun Siegen in 13 Rennen. Ainslie erinnerte in der Stunde des Sieges an seinen in der Vorbereitung tödlich verunglückten Freund Andrew Simpson: »Er hätte diesen unglaublichen Wettbewerb geliebt. Dafür hatte er gelebt.«

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