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Wachmann von Politiker beleidigt?

Potsdam (dpa). Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt gegen den CDU-Landtagsabgeordneten Sven Petke wegen Beleidigung. Im Streit mit einem Wachmann des Landtages soll Petke am 28. August Bezüge zum »Dritten Reich« und zu »SA-Verhältnissen« hergestellt haben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Ihr Sprecher Christoph Lange bestätigte einen entsprechenden Bericht der »Bild«-Zeitung vom selben Tag. Zu der Auseinandersetzung gebe es mehrere Aussagen von Ohrenzeugen. Die Bemerkung »Du Nazi« sei aber wohl nicht gefallen. Der Wachmann hatte den 45-jährigen CDU-Politiker angezeigt. Laut Zeitung war Petke an dem Tag spät zur Landtagssitzung gekommen, wo die Wahl des neuen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) auf der Tagesordnung stand. Als er keinen Parkplatz fand, habe ihn der Wachschützer in schwarzer Uniform vom Gelände schicken wollen, woraufhin es zu dem Wortgefecht gekommen sei. Petke sagte dazu am Donnerstag, er wisse nichts von der Anzeige gegen ihn. Zu dem Vorfall bemerkte er: »Das hätte besser klappen können. Es wurde niemand beleidigt.«

Christoph Lange zufolge wird es einige Zeit dauern, bis alle Zeugen gehört worden sind. Es sei allerdings fraglich, ob jemals herausgefunden wird, was gesagt wurde.

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