Ein Dorf, dem Schach gewidmet

Eine Kölner Künstlerin betreut ein einmaliges Projekt in der Dominikanischen Republik

Tausende Urlauber fliegen in die Dominikanische Republik um zu baden und sich zu erholen. Für viele würde sich wohl auch ein Abstecher in den Norden der Insel lohnen: Zwischen Bergen und Wäldern versteckt liegt eine 1000-Seelen-Gemeinde, die von der in Köln lebenden Künstlerin Eneida Pérez de Lücke (49) in ein Schachdorf verwandelt wird. Ein weltweit einmaliges Projekt, das die 49-jährige, die in Santo Domingo geboren und aufgewachsen ist, La Torre nennt, zu deutsch: »Der Turm«.

nd: Wie sieht es denn in einem Schachdorf wie La Torre aus?
Pérez de Lücke: Der ganze Ort wird peu à peu zur Schachbühne. Auf dem zentralen Platz bilden Bodenplatten ein Spielfeld. Dort spielen Mädchen und Jungen, die sich fantasievoll kostümieren, Partien im Großmaßstab. Vor den Häusern stehen Holzfiguren in Gestalt von Pferden, Läufern oder Bauern - geschaffen von Kindern und Erwachsenen gemeinsam. In der Gegend gibt es weder Bibliothek noch Kino, geschweige denn ein Theater, und so bietet Schach die einzige Möglichkeit, Kultur zu begegnen und selber kulturell aktiv zu werden.

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