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Suizid von Pinochets Geheimdienstchef

Santiago (AFP/nd). Kurz vor seiner Verlegung aus einem chilenischen Luxusgefängnis in eine andere Haftanstalt hat ein ehemaliger Geheimdienstchef zur Zeit der Pinochet-Diktatur Suizid begangen. Wie der Anwalt von Odlanier Mena mitteilte, tötete sich der 87-jährige Luftwaffengeneral im Ruhestand in seinem Haus. Mena, früherer Chef des Geheimdienstes CNI, saß zusammen mit neun anderen Militärs wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen im Sondergefängnis Cordillera in Peñalolén nahe der Hauptstadt Santiago ein. Er durfte die Wochenenden zu Hause verbringen.

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