Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Licht am Ende des Tunnels

Neurologen suchen nach Erklärungen für rätselhaftes Phänomen der Nahtoderfahrung

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Für viele Menschen sind Nahtoderlebnisse ein Mysterium. Und manche sehen darin sogar einen Beleg für die Existenz einer jenseitigen Welt. Wissenschaftlich betrachtet gibt es für solche Spekulationen allerdings keinen Grund.

In der Medizin gilt der Tod als das unwiderrufliche Ende des Lebens. Dennoch berichten Menschen, die vorübergehend im Sterben lagen, hinterher über recht seltsame Dinge: Ihr Geist trennte sich plötzlich vom Körper und schwebte durch einen dunklen Tunnel, an dessen Ende ein helles Licht zu sehen war, das manche für den Eingang ins Jenseits halten.

Laut Umfrage haben knapp fünf Prozent der Deutschen schon einmal solche oder ähnliche Nahtoderfahrungen gemacht. Denn dank verbesserter Reanimationstechniken in der Notfallmedizin können viele, da sie nicht gestorben sind, danach davon erzählen. Wie aber sind Nahtoderlebnisse zu erklären, die zum Beispiel nach einem Herzstillstand bei rund 20 Prozent der Betroffenen auftreten? Statt religiöse Deutungsmuster zu bemühen, bestreiten die meisten Wissenschaftler, dass es sich bei Nahtoderfahrungen um bewusste Wahrnehmungen handelt. Denn nach einem Herzstillstand, so die Begründung, werde d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.