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Vorsicht, Kamera!

Bahn und Bundespolizei erweitern ganz im Geheimen die Videoüberwachung

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Regelmäßig lachen Menschen über Menschen auch im deutschen Fernsehen. Doch das, was man »Verstehen Sie Spaß?« nennt, ist im Alltag gar nicht so lustig. Da gilt eher der ursprüngliche Titel: »Vorsicht, Kamera!«

Wer fragt, wieso die Bahn schon wieder die Fahrpreise erhöht, obwohl weder der Gebrauchswert noch der Service dieses Verkehrsträgers gestiegen sind, sollte sich nicht nur mit dem Hinweis auf gestiegene Personalkosten abspeisen lassen. Eine Erinnerung an den 10. Dezember 2012 hilft, weitere Kostenfaktoren aufzuspüren. An diesem Tag wurde der Bonner Hauptbahnhof geräumt.

Auf dem Bahnsteig am Gleis 1 hat man eine herrenlose Reisetasche entdeckt. Sprengmeister müssen ran. Sie entschärfen eine »unkonventionelle Brandvorrichtung«. Der mutmaßliche Anschlagsversuch ist Auslöser für ein gigantisches Programm zur verstärkten Videoüberwachung. Die Bahn AG und die für die Bahnhöfe und -strecken mitverantwortliche Bundespolizei haben sich auf ein 36-Millionen-Euro-Programm verständigt, mit dem die Videoüberwachung und -speicherung perfektioniert werden soll.

Es geht über sechs Jahre. Der Bund steuert jährlich 2,5 Millionen bei. Eine ...


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