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Der Charme der Fruchtspießchen

Rund 100 000 Besucher nutzen den jährlichen »Tag der offenen Moschee«

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Erlaubt der Koran tatsächlich das Töten? Das Ausräumen solcher Vorurteile gehört zu den Anliegen der zahlreichen muslimischen Gemeinden, die jeden 3. Oktober ihre Türen für Interessierte öffnen.

»Freitags steigt in der Moschee sozusagen die Party«, sagt Ender Cetin. Er ist Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee am Neuköllner Columbiadamm und gibt gerade eine kleine Einführung in den Islam. Während er inmitten des prächtigen Gebetsraumes über seine Religion und sein Berliner Gotteshaus referiert, sitzen einige Dutzend Interessierte auf dem flauschigen Teppichboden.

Sie sind zum Tag der Offenen Moschee gekommen, der seit 1997 alljährlich am 3. Oktober stattfindet. Parallel zum »Tag der Einheit« wollen auch die Muslime zeigen, dass sie da sind und dazugehören. Deutschlandweit öffnen daher über 1000 Moscheen ihre Pforten an diesem Tag. Muslime organisieren für Besucher Führungen, schenken Tee aus, grillen, zeigen Ausstellungen, aber vor allem suchen sie Kontakt zu den Nachbarn und beantworten Fragen.

So wie jene, ob das Töten im Islam erlaubt sei, gestellt von einer älteren Dame. »Tötest Du einen Menschen, tötes...


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