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Armenspeisung beim Italiener

Ein Berliner Szenelokal lädt einmal im Monat Hartz-IV-Bezieher zum Essen ein

  • Von Lukas Philippi, epd
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Tiefstes Neukölln, zweiter Hinterhof: Die Schlange der Wartenden vor der früheren Wäscherei ist mehrere Meter lang, die Gästeschar bunt gemischt. Denn heute bietet das Szene-Restaurant »Lavanderia Vecchia«, das dort vor einigen Jahren eröffnet wurde, einen kostenlosen Mittagstisch für »Berlin-Pass«-Besitzer. Mit dem Pass bekommen alle, die in Berlin Hartz IV oder Sozialhilfe erhalten, vergünstigten Eintritt zu öffentlichen Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Aber auch einige Gewerbebetriebe wie das Neuköllner Restaurant machen Angebote für Menschen mit wenig Geld.

Eine »ganz normale Trattoria« nennt Andreas Hoffmann sein Restaurant. Er steht hinter der Kasse gleich am Eingang, kassiert, bittet um Geduld, schaut, wo demnächst ein Tisch frei wird, holt einen fehlenden Stuhl herbei. Einmal im Monat lädt das Ehepaar Hoffmann zu dem kostenlosen Mittagsmenü für Bedürftige ein. Denn Berlin ist im Ländervergleich auch Hartz-IV-...


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