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Spitze im Verbrauch

Stephan Fischers Sicht auf Tierversuche in Berlin

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin ist Spitze, wächst an allen Ecken und Enden. Menschen aus allen Teilen der Welt ziehen in die deutsche Metropole, die wahlweise Mode-, Design- oder Rollkofferhauptstadt sein will. Der Platz für Titel wie für Einwohner wird so langsam knapp.

Für bestimmte Bewohner der Hauptstadt scheint jedoch immer genug Platz zu sein. Zyniker könnten einwerfen, sie bräuchten ihn ja auch nicht lange. Die Rede ist von Versuchstieren. 436 000 Tiere wurden im letzten Jahr innerhalb Berlins verbraucht. Genutzt im Dienste der Forschung, versteht sich. An ihnen wurden Produkte, Geräte und Verfahren getestet, wie es klinisch rein gesprochen heißt. Verbraucht, genutzt, getestet: Angesichts des Tierleides wirkt jede Beschreibung zynisch. Leiden für eine neue Shampooformel vielleicht, die 117. am Markt? Oder für das Testen längst bekannter schädlicher Substanzen? Da kann man schon mal Leben verbrauchen, es ist ja nicht das eigene. Oder das der Katze von nebenan, die immer so niedlich schnurrt, wenn sie einem ums Bein streicht.

Zum gestrigen Welttierschutztag machten Tierschützer am Brandenburger Tor darauf aufmerksam, dass Berlin auch bei Tierversuchen in Deutschland mit an der Spitze steht. Forschungshauptstadt gerne, aber bitte keine Hauptstadt der Tierversuche.

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