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Keine Lust auf Leitungen

Chinesischer Staatskonzern zieht sich aus Bieterverfahren um Stromnetz zurück

  • Von Robert D. Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Da waren es nur noch fünf: Das chinesische Staatsunternehmen State Grid Corporation of China (SGCC) steigt laut eines Berichts der »Berliner Zeitung« aus dem Bieterverfahren um die neue Konzession zum Stromnetz in der Hauptstadt aus. Als Quelle beruft sich die Zeitung auf eine Managerin der für das Auslandsgeschäft zuständige SGCC-Tochter State Grid International Department. Das Staatsunternehmen werde sich weder weiter um das Stromnetz bemühen, noch an der Ausschreibung für das Berliner Gasnetz teilnehmen, erklärte Vorstandsmitglied Mengrong Cheng.

Für einige Irritationen sorgt die offizielle Begründung der Managerin für den Rückzieher. »Uns wurde aber später mitgeteilt, dass lokale Anbieter bevorzugt werden. Daraufhin haben wir uns am weiteren Verfahren nicht mehr beteiligt«, so Cheng laut Medienbericht. Bei der für das Konzessionsverfahren zuständigen Senatsverwaltung für Finanzen überrascht diese Argumentation. Die Senatsv...


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