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Erst Sanierung, dann Rückbau

Hoher Leerstand macht den Abriss von alten Hochhäusern nötig - mitunter auch den von modernisierten

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Während in Berlinnähe allmählich eine Art Wohnungsnot ausbricht, stehen in weiten Flächen des Landes immer noch zu viele Wohngebäude. Größere Gemeinden können mit Landes-, EU- und Bundesgeld bei der Umsetzung ihrer Abrisspläne rechnen - kleine werden damit oft allein gelassen. Ihnen steht jetzt ein Sonderprogramm in Höhe von acht Millionen Euro zur Verfügung.

»In kleinen Städten haben Wohngesellschaften mitunter 20 bis 30 Prozent Wohnungsleerstand«, räumte Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) ein. Als Beispiel nannte er die Lausitzer Kleinstadt Peitz. Denen könne nun geholfen werden. Doch seien die Förderkonditionen für diese Städte schlechtere. »Wir machen nur den Abriss und nicht parallel das Aufwertungsprogramm.« Das diene dem Ziel, den Wohnungsgesellschaften - und damit den Kommunen - »möglichst zeitnah zu helfen«. Für eine solche Soforthilfe seien 18 Kommunen ausgewählt worden, die bis Ende Oktober ihre Konzepte vorlegen so...


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