Werbung

Wissen und Staunen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Was man weiß: Der Deutsche Buchpreis ist ein Marketinginstrument. Ein literarisches Großereignis wird inszeniert, dem Medienaufmerksamkeit gewiss ist. Über Monate hinweg soll sich Spannung aufbauen. Die sechs Autoren, die ins Finale kommen, werden schon vor der Preisverleihung zu Veranstaltungen herumgereicht. Bis zuletzt wissen sie nicht, wer das große Los gezogen hat.

Es ist wirklich ein bisschen wie Lotteriespiel - nicht nur für die Preisträger. Mehr noch für Verlage, auf die beachtliche Gewinne warten; sie können es nicht beeinflussen. Zumindest glaubt man das.

Leser dürfen sich ihre Favoriten denken und dann über eine unerwartete Entscheidung der Jury diskutieren. Die Verwunderung, das Staunen gehören mit zur Dramaturgie der Preisvergabe. Nach dem Motto: Diese Autorin, diesen Autor kannte ich ja noch nicht, dieses Buch muss ich mir besorgen. Das heißt im Umkehrschluss: Sehr prominente Schriftsteller vermisst man auf der Shortlist. Ein Martin Walser, ein Uwe Timm oder ein Daniel Kehlmann verkaufen sich auch ohne dies prächtig.

Also bewegt sich der Preis - trotz seines hochtrabenden Titels - eher im Kreise derjenigen Literaten, die noch nicht in aller Munde sind, aber Aufmerksamkeit verdienen. Nach den Vorstellungen der Jury, deren Entscheidungen, wie gesagt, dann doch immer wieder erstaunlich sind.

Irmtraud Gutschke

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!